Vörumynd

Leben im Maulwurfshügel

Der englische Reisende Henry Holland verglich sie 1810 mit „riesengroßen Maulwurfshügeln“ – sie waren aber viele Jahrhunderte lang die Behausung der Isländer: kleine Häuschen aus Torf...

Der englische Reisende Henry Holland verglich sie 1810 mit „riesengroßen Maulwurfshügeln“ – sie waren aber viele Jahrhunderte lang die Behausung der Isländer: kleine Häuschen aus Torf und Steinen, oft mit Holzgiebel, jedes Häuschen ein Raum des „Wohngebäudes“, materialsparend aneinandergebaut und mit dunklen Gängen miteinander verbunden. Erst 1978 zog die letzte Bewohnerin aus ihren Torfhäusern aus. Denn diese Bauform, in anderen europäischen Ländern bereits im Mittelalter verschwunden, hat große Vorzüge in einem Land, wo Treibholz das einzige zum Bauen geeignete Holz ist und wo eine gute Isolation gegen die gewaltigen Schneestürme des langen Winters eine wichtige Rolle für das Überleben spielte. Wer die Augen offenhält, sieht noch heute die Relikte einer Wohnkultur, die die Nation prägte. Das Buch gibt faszinierende Einblicke in den Lebensstil, der mit den Torfhöfen verbunden war, und Hinweise, wie Reisende die Spuren dieser Vergangenheit auch im neuzeitlichen Island entdecken können

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